Innovative Konzepte

Entscheidend sind die innovativen Ansätze des SHH, ausgehend von den Bedürfnissen der Betroffenen. Der Standort ist Konzept, denn Stadtnähe und gute Erreichbarkeit erhalten den Kontakt mit der Familie, viele Ausgänge die Erprobung des therapeutischen Fortschritts. Das SHH war und ist stets darum bemüht sich flexibel an den Bedarf und die Bedürfnisse der KlientInnen anzupassen, seit Anbeginn der Einrichtung wurden unterschiedliche innovative Konzepte und Betreuungsansätze entwickelt, erprobt und etabliert.

So war beispielsweise das SHH lange Zeit die einzige Einrichtung in Europa, in der außerhalb des Strafvollzugs Substitution in einem stationären Setting angeboten wurde, für viele Drogenabhängige eine Gelegenheit, überhaupt in intensive Behandlung zu gelangen. Mittlerweile ist dieses Konzept aufgrund seiner Wirksamkeit und wissenschaftlichen Akzeptanz breit akzeptiert und aus der Drogenbehandlungslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Heute beherbergt das SHH in kleinen Wohngruppen rund 40 stationäre PatientInnen, ebensoviele in WGs und auf betreuten Wohnplätzen. Weitere sind in ambulanter Behandlung, ausgehend von der Vorbetreuungsstelle im 5. Bezirk. Durch eine dichte Nachbetreuung in der dezentralen Phase kann mit einer kurz- bis mittelfristigen Therapie bei den meisten KlientInnen mehr erreicht werden, als mit einer stationären Langzeittherapie.

Schweizer Haus Hadersdorf Therapieangebote

Behandlungskonzepte

Die therapeutische Behandlung im Schweizer HausHaderdorf ist auf kurz- bis mittel­fristi­ge Betreuungen ausgerichtet. Die auf insgesamt etwa ein Jahr angelegte Therapie unterteilt sich in sechs Monate stationäre Therapie und weitere sechs Monate Ganztägig ambulante Therapie in der dezentralen Phase. Daran schließt auf Wunsch die Weiterbehandlung mit ambulanter Einzeltherapie an, Quereinstiege in alle Phasen sind jedoch möglich.

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Stationäre Therapie

Am Beginn der stationären Behandlung liegt die Aufnahmestation des Hauses, einer kleinen Wohngruppe für neu angekommene KlientInnen. Ziel dieser Station ist es, alle neu aufgenommenen KlientInnen gut auf die kommenden Monate der Therapie vorzubereiten, Motivation zu stärken sowie die weitere Behandlung zu planen. Gruppenbildende Aktivitäten, psychoedukative Angebote sowie gemeinsame Freizeitunternehmungen finden hier genauso Platz wie ausführliche Anamnesegespräche und klinisch-psychologische Diagnostik.

Ganztägig ambulante Therapie

Die ganztägig ambulante Therapie des SHH versteht sich als dicht betreutes und begleitendes ambulantes Therapieangebot, das den KlientInnen hilft, sich in der kritischen Phase nach der stationären Therapie wieder in den Alltag zu integrieren.

Ambulante Einzeltherapie

Das SHH bietet auch ambulante Einzelbetreuungen (Psychotherapie, Klinisch-psychologische Behandlung, APM) im herkömmlichen Setting an, entweder als eigenständige Behandlungsform oder im Anschluss an eine stationäre beziehungsweise ganztägig ambulante Behandlung.

Erweitert Stationäre Therapie

Die erweitert stationäre Phase versteht sich als mögliche Ergänzung zur stationären Therapie im Haupthaus und ist eine autonome Wohngruppe für 10-12 PatientInnen in einer fünf Gehminuten entfernten Außenstelle.

Fragen & Antworten

Vor oder während dem Therapieaufenthalt stellen sich eine Menge Fragen, die für (zukünftige) KlientInnen oder Angehörige von Interesse sind.